Wer nach einem Mentor sucht, hat die Methodenfrage hinter sich und sucht eine Person, die mitliest und die Frage stellt, die Du Dir selbst nicht stellst. Geht es um die Einführung von KI im Büro, also um ein Werkzeug, steht der Befund auf der Seite zum KI-Coaching für Immobilienmakler, samt der Antwort, dass ein Einzelmakler dafür in der Regel niemanden braucht. Hier geht es um das Maklergeschäft selbst.
Ein Hinweis vorweg: Dieser Text ist für Immobilienmakler mit Gewerbeerlaubnis und eigenem Bestand geschrieben. Wer einen Mentor für den Aufbau eines eigenen Portfolios sucht, also fürs Kaufen und Halten als Kapitalanleger, meint etwas anderes, und ich bin der Falsche dafür.
Was ist ein Mentor für Immobilienmakler, und was ist er nicht?
Ein Mentor für Immobilienmakler ist ein erfahrener, aktiv vermittelnder Makler, der Dich über einen längeren Zeitraum bei den Entscheidungen begleitet, die Du sonst allein triffst. Ohne Lehrplan, ohne Zertifikat. Ein Trainer arbeitet an Deiner Technik, ein Coach über einige Wochen an einer Station Deines Ablaufs, ein Berater legt Dir ein Konzept hin. Der Mentor liest mit, während Du entscheidest.
Das Wort ist im Markt so weich geworden, dass es vom Gruppentag bis zur Mediathek fast alles bezeichnet. Ein Unterschied bleibt: Ein Mentor kennt Deinen Bestand, Deine Zahlen und Deine letzten drei Fehlgriffe. Wer das nicht kennt, hat zu Deiner Entscheidung nur allgemeine Regeln. Kein Lehrer, kein Schüler. Zwei Makler sehen sich einen Fall an, und einer hat ihn öfter gesehen.
Mentor, Coach oder Verkaufstrainer: wen suchst Du eigentlich?
Das hängt daran, ob Du weißt, wo es klemmt. Weißt Du es, brauchst Du Arbeit an dieser einen Station, also einen Coach. Weißt Du es nicht und triffst trotzdem laufend Entscheidungen, brauchst Du einen Mitleser über Monate, also einen Mentor. Fehlen Dir die Worte im Gespräch, ist ein Trainer der kürzere Weg. Brauchst Du nur eine Antwort, reicht ein Berater.
| Format | Wen Du suchst | Takt (Termine je Monat) | Woran Du ihn prüfst | Wann es nicht passt |
|---|---|---|---|---|
| Mentoring | Einen aktiven Makler, der Deine Entscheidungen mitliest | 0,25 bis 1 | Eigene Mandate im laufenden Jahr, Protokoll in Deinen Unterlagen | Wenn Du sofort mehr Alleinaufträge brauchst |
| Coaching (Einzelbegleitung) | Jemanden, der eine Station Deines Ablaufs mit Dir umbaut | 4 | Fertige Bausteine, an Deinen Objekten benutzt | Wenn Du keinen laufenden Bestand hast |
| Verkaufstraining | Jemanden, der Gesprächstechnik mit Dir übt | 1 bis 2, als Blocktermine | Leitfäden, die Du danach selbst sprichst | Wenn das Segment klemmt und nicht die Technik |
| Beratung | Jemanden, der eine Frage für Dich beantwortet | punktuell | Ein Konzept, das Du ohne ihn umsetzen kannst | Wenn Du es selbst anwenden musst |
Die Taktwerte sind Erfahrungswerte aus meiner Praxis, keine Messung und kein Angebot. Wer Kurs, Module und Zertifikat zum Thema KI sucht, findet die Formate auf der Seite zur KI-Schulung für Immobilienmakler.
Woran erkennst Du einen Mentor, der Dir wirklich hilft?
An sieben Antworten, die er im ersten Telefonat geben kann oder eben nicht. Die erste wiegt schwerer als die übrigen sechs zusammen, weil sie einen großen Teil des Feldes ausschließt: Trainerbiografien zählen trainierte Makler, ein Mentor zählt eigene Mandate. Stell die Fragen wörtlich und hör hin, ob eine Zahl kommt oder eine Geschichte.
- Wann hast Du zuletzt selbst einen Alleinauftrag geholt, und wie viele Objekte hast Du dieses Jahr vermittelt? Gut: zwei Zahlen und ein Monat. Schlecht: trainierte Makler.
- Sitzt Du selbst am Tisch, oder ein Junior? Gut: derselbe Mensch bis zum letzten Termin. Schlecht: ein Erstgespräch mit jemandem, der danach verschwindet.
- Was liegt nach dem letzten Termin in meinen eigenen Unterlagen? Gut: benannte Dokumente. Schlecht: ein Zugang, den man Dir abschalten kann.
- In welchem Segment kannst Du Deinen Markt in Zahlen erklären? Gut: ein enger Zuschnitt mit Preisen und Laufzeiten. Schlecht: überall, seit immer.
- Wobei würdest Du mir ausdrücklich abraten? Gut: kommt sofort und tut weh. Schlecht: kommt gar nicht.
- Wie endet die Zusammenarbeit, und was passiert bei Krankheit oder einem Deal, der drei Wochen frisst? Gut: Termine werden verschoben, der Ausstieg steht im Vertrag. Schlecht: Laufzeit ohne Ausstieg.
- Ist das Fernunterricht im Sinne des FernUSG, und wenn nein, warum nicht? Gut: eine Begründung am eigenen Leistungsschnitt. Schlecht: Schweigen.
Wer auf Frage fünf keine Antwort hat, hat sich mit dem Beruf nicht beschäftigt. Jeder, der seit Jahren vermittelt, kennt Fälle, in denen Begleitung nichts bringt. Kommt der Satz, dass sich das immer lohnt, kannst Du auflegen.
Bei Frage vier hilft ein Gegencheck: Wer überall vermittelt, kann Dir für Dein Segment keine Zahl nennen. Und wenn Dein eigentliches Problem der Zulauf ist, fängt die Arbeit vorn an, bei der Frage, wie Du überhaupt an Verkaufsobjekte kommst. Ein Mitleser hilft Dir erst, wenn es etwas zu entscheiden gibt.
Warum ist Prüffrage sieben eine Rechtsfrage?
Weil ein Mentoring-Vertrag ohne staatliche Zulassung nichtig sein kann. Fernunterricht ist nach § 1 Abs. 1 FernUSG die entgeltliche Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten bei überwiegender räumlicher Trennung und Überwachung des Lernerfolgs. Fernlehrgänge brauchen nach § 12 Abs. 1 eine Zulassung; fehlt sie, ist der Vertrag nach § 7 Abs. 1 nichtig, und das gilt auch zwischen Unternehmern.
Der Bundesgerichtshof hat das zweimal entschieden. Im Urteil vom 12.06.2025, III ZR 109/24, ging es um ein neunmonatiges Online-Mentoring über rund 47.600 Euro: Fernunterricht, mangels Zulassung nichtig, und das Gesetz erfasst nach diesem Urteil auch Unternehmer. Im Urteil vom 15.01.2026, III ZR 80/25, kommt es auf das konkret vereinbarte Leistungsspektrum an: Liegt der Schwerpunkt auf Wissensvermittlung oder auf individueller Begleitung? Die Lernerfolgskontrolle legt der BGH weit aus, ein vertraglicher Anspruch auf Verständnisfragen genügt. Deshalb lautet Frage sieben nicht „Bist Du zugelassen?“, sondern „Warum fällt Dein Angebot nicht darunter?“, und die Antwort gehört in den Vertrag. Den Wortlaut findest Du im Fernunterrichtsschutzgesetz. Das ist keine Rechtsberatung.
Wie beantworte ich die sieben Fragen selbst?
Genauso, wie ich sie von jedem anderen verlange, und ohne Lebenslauf. Ich vermittle selbst, seit 2007 als Makler, selbstständig in der Immobilienbranche seit 1999, davor Handwerk, ab 1999 mit eigener Baufirma. Die beiden Zahlen aus Frage eins bekommst Du am Telefon, weil sie im März andere sind als im Dezember, und Du darfst sie gegen das halten, was ich Dir rate.
Am Tisch sitze ich, vom ersten bis zum letzten Termin. In Deinen Unterlagen liegt danach ein Entscheidungsprotokoll: welche Frage anstand, was entschieden wurde, was daraus geworden ist. Mein Markt ist klar umrissen, für fast jeden, der hier anfragt, bin ich kein Wettbewerber, und Objekt- und Eigentümerdaten verlassen den Raum nicht; Namen und Adressen brauche ich nicht. Sitzt Du in meinem Markt, sage ich Dir das im ersten Gespräch, und wir lassen es.
Wobei ich abrate: Wer sofort mehr Alleinaufträge braucht, ist mit einem langen Takt schlecht bedient und fängt besser mit einer Standortbestimmung an, also einem schriftlichen Befund, an welcher Station es reißt. Wer keinen eigenen Bestand hat, dem fehlt der Gegenstand. Wer Module und ein Zertifikat sucht, sucht etwas anderes. Wer jede Woche jemanden zum Reden braucht, dem ist der Abstand zu groß.
Wie es endet: Fällt ein Termin in eine Woche mit Notartermin, wird er verschoben, und der Ausstieg steht im Vertrag. Dazu kommt meine eigene Abbruchbedingung. Steht dieselbe Frage zum dritten Mal im Protokoll und wurde jedes Mal anders entschieden, liegt das Problem eine Ebene tiefer, meist am Segment oder an der Preisannahme. Dann beende ich das Mentoring und schlage Dir die Standortbestimmung vor, weil ein langer Takt dort nichts mehr bringt.
Zu Frage sieben: Mein Angebot ist über Inhalt und Ablauf beschrieben, ohne feste Programmdauer. Der Schwerpunkt liegt auf der Begleitung an Deinen laufenden Vorgängen: kein Lehrplan, der für alle gleich ist, keine Module, keine Aufzeichnungen als Leistungsbestandteil, keine bewerteten Hausaufgaben, keine Tests, kein Zertifikat. Für Deinen konkreten Vertrag ist ein Fachanwalt zuständig. Das ist keine Rechtsberatung.
Und der Preis?
Belastbar ist nur der Marktmaßstab. Die RAUEN Coaching-Marktanalyse 2024 nennt für Business-Coaching im Schnitt 175,98 Euro netto je Zeitstunde; nach der Haufe-Auswertung derselben Analyse mit 1.100 befragten Coaches sind es 212,23 Euro bei über 15 Jahren Berufserfahrung und 150,00 Euro bis fünf Jahre. Mein Preis fällt im ersten Gespräch, weil vorher niemand weiß, wie viel Arbeit vor Dir liegt. Begleitung ist bei einem gewerblichen Makler in aller Regel Betriebsausgabe, und eine ordentliche Rechnung gibt es; ob das bei Dir gilt, entscheidet Dein Steuerberater. Das ist keine Rechtsberatung.
Für den Anfang reicht es, wenn Du mir kurz schreibst, welcher Fall gerade auf Deinem Tisch liegt. Zwanzig bis dreißig Minuten am Telefon, kostenlos, und am Ende ein konkreter nächster Schritt oder der Satz, dass es nicht passt.
Bring einen Fall mit, keinen Lebenslauf
Ein Anfrageformular gibt es hier noch nicht, weil Preis und Vertragsform noch nicht aufgeschrieben sind und ich Dir nichts verspreche, was nicht feststeht. Schreib mir direkt an r.peuker@rp-realestate.de, Betreff „Mentoring für Immobilienmakler: Erstgespräch“, und nenn drei Dinge: welcher Vorgang gerade klemmt, seit wann und was Du schon versucht hast. Im Gespräch stelle ich Dir vier Fragen zu Deiner Arbeitsweise, und Du stellst mir die sieben von oben. Am Ende steht ein konkreter nächster Schritt oder der Satz, dass es nicht passt. Kein Abschluss im ersten Gespräch, keine knappen Plätze, kein zweiter Anruf durch jemand anderen.
Erstgespräch per E-Mail anfragen Antwort von Rico Peuker persönlich · Immobilienmakler seit 2007 · kein Formular, kein NewsletterDrei Prompts für die Vorarbeit, bevor Du jemanden anrufst
Drei Dinge kannst Du vorher klären: welche der sieben Fragen für Deine Lage am schwersten wiegen, was die Antworten aus dem Telefonat wert waren und ob der Vertrag hält, was das Gespräch versprochen hat. Die Prompts laufen in ChatGPT, Claude und Gemini. Bei allen dreien stehen Objekte, Eigentümer und Anbieter als Kürzel drin; Namen brauchen die Werkzeuge nicht.
Du bist ein nüchterner Gesprächspartner für selbstständige Immobilienmakler. Ich suche einen Mentor, also einen aktiven Makler, der meine Entscheidungen über Monate mitliest, und will das erste Telefonat mit einem Anbieter vorbereiten. MEINE LAGE - Jahre als Makler: [Zahl] - Segment und Marktgebiet in einem Satz: [Text] - Alleinaufträge in den letzten zwölf Monaten: [Zahl] - Woran es gerade hakt, in zwei Sätzen: [Text] - Was ich schon versucht habe: [Text] DIE SIEBEN PRÜFFRAGEN 1. Wann hast Du zuletzt selbst einen Alleinauftrag geholt, und wie viele Objekte hast Du dieses Jahr vermittelt? 2. Sitzt Du selbst am Tisch, oder ein Junior? 3. Was liegt nach dem letzten Termin in meinen eigenen Unterlagen? 4. In welchem Segment kannst Du Deinen Markt in Zahlen erklären? 5. Wobei würdest Du mir ausdrücklich abraten? 6. Wie endet die Zusammenarbeit, und was passiert bei Krankheit oder einem Deal, der drei Wochen frisst? 7. Ist das Fernunterricht im Sinne des FernUSG, und wenn nein, warum nicht? AUFTRAG 1. Ordne die sieben Fragen nach Gewicht für meine Lage und begründe jede Position in einem Satz. 2. Formuliere zu den drei schwersten Fragen je eine Nachfrage, die nur mit einer Zahl, einem Datum oder einem Dokument beantwortet werden kann. 3. Schreib zu jeder Frage auf, wie eine gute Antwort für meine Lage aussähe und woran ich eine ausweichende erkenne. AUSGABEFORMAT Eine Tabelle mit den Spalten Rang, Frage, Nachfrage, gute Antwort, ausweichende Antwort. Darunter drei Sätze dazu, was ich im Telefonat zuerst klären sollte. REGELN UND TON - Sachlich und knapp, keine Motivationssätze. - Ergänze keine Angaben zu meiner Lage, die ich nicht gemacht habe. - Erfinde keine Anbieter, Preise oder Zahlen. Fehlt Dir eine Angabe, frag nach, statt sie anzunehmen. - Eigentümer, Objekte und Anbieter stehen als Kürzel drin; erzeuge keine Namen.
Du bist ein skeptischer, aber fairer Prüfer für selbstständige Immobilienmakler. Ich habe mit einem möglichen Mentor telefoniert und mir seine Antworten auf sieben Prüffragen notiert. Du sagst mir, was diese Antworten wert sind. MEINE NOTIZEN [Frage 1] | [Antwort in Stichworten, so wörtlich wie möglich] [... alle sieben Fragen, auch die, auf die keine Antwort kam ...] Dauer des Gesprächs: [Minuten] Was er mir am Ende vorgeschlagen hat: [Text] Was mir aufgefallen ist, ohne Wertung: [Text] AUFTRAG 1. Ordne jede Antwort in genau eine Klasse: Zahl oder Dokument, nachprüfbare Aussage, Geschichte, keine Antwort. 2. Markiere jede Antwort, in der ein Ergebnis versprochen wird, das der Anbieter nicht kontrollieren kann: Umsatz, Abschlüsse, Termine, Quoten, Fristen bis zum Notartermin. 3. Prüfe, ob im Gespräch Zeitdruck aufgebaut wurde, etwa durch knappe Plätze, einen Preis, der morgen steigt, oder einen zweiten Anruf durch jemand anderen. Zitiere die Stelle aus meinen Notizen. 4. Nenne die Fragen, die ich vor einer Zusage schriftlich nachstellen sollte, und formuliere sie so, dass nur eine Zahl oder ein Dokument als Antwort taugt. 5. Sag mir, welche Angaben in meinen Notizen fehlen, um überhaupt urteilen zu können. AUSGABEFORMAT Eine Tabelle mit den Spalten Frage, Antwort, Klasse, Auffälligkeit. Darunter die Nachfragen als nummerierte Liste und ein Absatz zu Punkt 5. Kein Fazit und keine Empfehlung für oder gegen den Anbieter. REGELN UND TON - Bewerte nur, was in meinen Notizen steht. Ergänze nichts und rechne nichts hoch. - Keine Rechtsauskunft; vertragliche Punkte benennst Du als offene Fragen. - Der Anbieter steht als Kürzel in den Notizen; erzeuge keine Namen, Firmen oder Adressen. - Fehlt Dir eine Angabe, frag nach, statt sie zu erfinden.
Du hilfst mir, einem selbstständigen Immobilienmakler, einen Vertrag über ein Mentoring zu lesen, bevor ich unterschreibe. Du bist kein Anwalt und gibst keine Rechtsauskunft; Du sortierst den Text und formulierst Fragen. DER VERTRAGSTEXT [Vertrag, Leistungsbeschreibung und Anlagen vollständig einfügen. Firmenname und Personennamen habe ich durch Kürzel ersetzt.] AUFTRAG 1. Laufzeit und Ende: Zitiere jede Stelle, die Laufzeit, Verlängerung, Kündigung, Ausfall bei Krankheit oder das Verschieben von Terminen regelt. Fehlt eine dieser Regelungen, schreib das genau so hin. 2. Leistungsschnitt: Trenne die Leistungen in zwei Listen, Zugänge (Mediathek, Gruppe, Kanal, Aufzeichnungen, Lehrmaterial) und Arbeit an meinen eigenen Vorgängen. Nenne je Liste den Anteil an der Zahl der Leistungspunkte in Prozent. 3. Merkmale, die für Fernunterricht sprechen können: Zitiere jede Stelle zu Lehrplan, Modulen, Hausaufgaben, Tests, Lernerfolgskontrolle, Zertifikat und räumlicher Trennung. Ordne nichts rechtlich ein, liste nur. 4. Preis: Zitiere Gesamtpreis, Raten, Aufschläge und Fälligkeiten. Rechne den Gesamtbetrag bei Ratenzahlung aus, wenn die Angaben dafür im Text stehen. 5. Formuliere die Fragen, die ich damit einem Fachanwalt stellen sollte, jede mit Verweis auf die Vertragsstelle. AUSGABEFORMAT Vier Blöcke mit Zitaten und Fundstellen, danach die Fragen als nummerierte Liste. Keine Zusammenfassung, keine Empfehlung. REGELN UND TON - Nur der Text zählt. Was nicht drinsteht, steht nicht drin; ergänze keine üblichen Klauseln aus dem Gedächtnis. - Keine Aussage dazu, ob der Vertrag wirksam oder nichtig ist. - Erzeuge keine Namen, Firmen oder Adressen. - Fehlt Dir eine Angabe, frag nach, statt sie zu erfinden.
Damit ist die Vorarbeit erledigt. Die Abläufe selbst, von der Akquise bis zur Nachbetreuung, stehen als 50 erprobte Workflows im KI-Werkzeugkasten für Immobilienmakler, jeder mit Copy-Paste-Prompt und Rechts-Warnung.
Häufige Fragen
Wie finde ich einen Mentor für Immobilienmakler?
Über sieben Prüffragen im ersten Telefonat, und die erste entscheidet: Wann hat er zuletzt selbst einen Alleinauftrag geholt, und wie viele Objekte hat er dieses Jahr vermittelt? Trainerbiografien zählen Trainingsjahre, keine eigenen Maklerjahre. Danach kommen sechs weitere Fragen, etwa ob er selbst am Tisch sitzt und wobei er Dir abraten würde. Wer darauf nichts sagen kann, hat sich mit dem Beruf nicht beschäftigt.
Woran erkenne ich, dass ein Anbieter nicht mehr selbst vermittelt?
An der Antwort auf die Zahlenfrage. Wer selbst vermittelt, nennt Dir ohne Zögern den Monat seines letzten Alleinauftrags und die Zahl seiner Objekte im laufenden Jahr. Wer stattdessen von trainierten Maklern, Teilnehmern oder Jahren im Vertrieb spricht, hat den Tisch verlassen. Frag dann nach dem Segment, in dem er seinen Markt in Zahlen erklären kann. Kommt auch dort keine Zahl, weißt Du Bescheid.
Was kostet ein Mentor für Immobilienmakler?
Belastbar ist nur der Marktmaßstab. Die RAUEN Coaching-Marktanalyse 2024 nennt für Business-Coaching im Schnitt 175,98 Euro netto je Zeitstunde, nach der Haufe-Auswertung derselben Analyse mit 1.100 befragten Coaches 212,23 Euro bei über 15 Jahren Berufserfahrung. Eine Preisliste für Mentoring gibt es im Markt so gut wie nie. Mein Preis fällt im ersten Gespräch, weil vorher niemand weiß, wie viel Arbeit vor Dir liegt.
Muss ein Mentor aus meinem Markt kommen?
Besser nicht. Ein Mentor aus Deinem Marktgebiet ist Dein Wettbewerber, und Du müsstest ihm Bestand, Zahlen und Schwachstellen offenlegen. Ein Makler aus einem anderen Markt kennt dieselben Abläufe, dieselben Eigentümer-Einwände und dieselben Preisdiskussionen, ohne mit Dir um ein Mandat zu konkurrieren. Deine Ortspreise kennt er nicht, und die bringst Du selbst mit. Frag trotzdem, wie er mit Objekt- und Eigentümerdaten umgeht.
Kann ich einen Kollegen als Mentor gewinnen, statt jemanden zu bezahlen?
Ja, und für viele ist das der bessere Weg. Ein erfahrener Makler aus einem anderen Marktgebiet, den Du über Verband, Netzwerk oder Gemeinschaftsgeschäft kennst, beantwortet dieselben sieben Fragen. Vereinbart dann einen festen Takt, ein kurzes Protokoll je Termin und eine Gegenleistung, die ihm etwas bringt, etwa Marktdaten aus Deinem Gebiet. Ohne Takt und Protokoll bleibt es ein gelegentliches Telefonat, das nach drei Monaten einschläft.
Was Du allein schaffst, schaffst Du damit
Nicht jeder braucht jemanden am Telefon, und ein Teil der Arbeit lässt sich schlicht nachlesen. Die drei Prompts oben bringen Dich durch die Vorarbeit. Was danach kommt, sind die Abläufe selbst: Akquise, Bewertung, Exposé, Vermarktung, Anfragen, Verhandlung, Abschluss, Nachbetreuung. Die stehen als 50 erprobte Workflows im KI-Werkzeugkasten für Immobilienmakler, jeder mit fertigem Copy-Paste-Prompt, ausgefülltem Beispiel und Rechts-Warnung. 76 Seiten, 8 Kapitel, einmalig 129 Euro statt 197 Euro, kein Abo, 14 Tage Geld-zurück. Als Fachliteratur in aller Regel Betriebsausgabe; ob das bei Dir gilt, sagt Dir Dein Steuerberater.
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