Wie der Werkzeugkasten entstanden ist
Das Schwierigste war dabei nie die Technik. Es war der Ton. Ein Exposé muss aus der Sicht des Käufers geschrieben sein, nicht aus der des Maklers. Die richtige Dosis Emotion, die richtige Dosis Fakten. Treffe ich den Nerv? Schreibe ich zu viel, zu wenig?
Der größte Hebel kam, als ich der KI meine eigene Sprache beigebracht habe, mein Wording, meine Mundart. Seitdem lesen sich die Texte, als hätte ich sie selbst geschrieben. Und das Beste: Der Interessent erkennt bei der Besichtigung genau die Sprache wieder, die er im Exposé gelesen hat. Genau das schafft Vertrauen.
Das Exposé war aber nur der Türöffner. Als das saß, habe ich mir nach demselben Prinzip jeden Zeitfresser im Maklerbüro vorgenommen: Akquise-Anschreiben, die bei Erbengemeinschaften wirklich ankommen. Einwand-Behandlung am Telefon. Preisverhandlung. Der AGG-Check, der vor teuren Formulierungsfallen schützt. Social Media, Objektunterlagen, Eigentümer-Kommunikation. Immer gleich: tüfteln, testen, verwerfen, bis es in der Praxis funktioniert. Daraus sind 50 Workflows geworden. Plus die Dinge dazwischen, die in keiner Prompt-Liste stehen: meine Praxis-Nachschläge aus über 25 Jahren Immobiliengeschäft.
Du musst mir das nicht glauben, lies vorher rein. Wie KI im Maklerbüro entlang des ganzen Prozesses arbeitet, steht im Praxis-Überblick. Zwölf komplette Prompts zum Mitnehmen liegen in den ChatGPT-Prompts für Immobilienmakler. Und was der EU AI Act ab wann von Dir verlangt, habe ich sortiert, bevor Du davon im Rundschreiben Deines Verbands liest. Alles frei zugänglich, ohne Mailadresse.



