Du landest hier meistens aus einem von zwei Gründen. Entweder steht schon ein KI-Entwurf auf Deiner Website und Du hast seitdem ein ungutes Gefühl, oder Du willst wissen, ob Du anfangen sollst. Beides betrifft Texte auf Deiner eigenen Seite: Startseite, Leistungsseiten, Ratgeber. Für Instagram und LinkedIn gilt ein anderer Maßstab, weil dort ein Feed über Sichtbarkeit entscheidet und keine Suchmaschine; KI-Texte auf Social Media folgen einer anderen Logik als Deine Website. Die Kennzeichnungsfrage klärt der Rechtsteil unten.
Werden KI-Texte von Google abgestraft?
Nein, nicht wegen der Herstellung. Im Leitfaden der Google Suche zu KI-generierten Inhalten vom 8. Februar 2023 steht wörtlich: „Die angemessene Nutzung von KI oder Automatisierung verstößt nicht gegen unsere Richtlinien." Eine Abstrafung trifft Seiten, die in erster Linie fürs Ranking gebaut wurden. Ob ein Mensch, eine Vorlage oder ein Sprachmodell getippt hat, ändert an der Bewertung nichts.
Eine Abstrafung ist in der Sprache der Search Console eine manuelle Maßnahme: Ein Prüfer sieht sich die Seite an, stellt einen Verstoß fest, und die Seite verliert ihre Position oder fliegt aus dem Index. Das erscheint als Eintrag im Bericht „Manuelle Maßnahmen". Wer dort keinen Eintrag hat, wurde nicht abgestraft, egal wie schwach die Positionen sind.
Was steht in Googles Spam-Richtlinien wirklich über KI-Inhalte?
Kein Verbot von KI. Der einschlägige Abschnitt heißt „Missbrauch mit massenhaft generierten Inhalten" und trifft laut Google Seiten, die „in erster Linie erstellt [werden], um das Suchranking zu manipulieren, aber nicht, um Nutzern zu helfen". Das Kriterium ist der Zweck, das Werkzeug spielt keine Rolle. Eine maschinell entstandene Seite mit echtem Beitrag ist zulässig, eine handgeschriebene Brückenseite ohne Inhalt nicht.
In der täglichen Arbeit ist das konkreter, als die Debatte vermuten lässt. Google veröffentlicht die Prüffragen selbst, in den Selbstprüfungsfragen für hilfreiche Inhalte und in den Spam-Richtlinien für die Google Suche. Auf eine Maklerwebsite übersetzt sind es sieben Handgriffe mit Preis in Minuten.
| Was Google prüft | Beleg aus Googles eigener Dokumentation | Was das auf Deiner Maklerseite konkret heißt | Zusatzaufwand je Seite in Minuten |
|---|---|---|---|
| Eigener Beitrag statt Zusammenfassung fremder Seiten | Prüffrage „Bieten die Inhalte neuartige Informationen, Darstellungen in Berichtsform, Forschungsergebnisse oder Analysen?" | Je Seite eine eigene Zahl, eine eigene Regel oder ein eigener Fall | 25 |
| Nachvollziehbarer Autor mit Praxisbezug | Prüffrage „Wurden diese Inhalte von einem Experten oder Fan verfasst, der sich nachweislich gut mit dem Thema auskennt?" | Name, Rolle, Jahre und Foto an der Seite, nicht nur im Impressum | 10 |
| Zweck der Seite: Antwort statt Ranking-Fang | Spam-Richtlinie „Missbrauch mit massenhaft generierten Inhalten" | Die Seite beantwortet eine Frage, die Eigentümer Dir stellen | 5 |
| Genauigkeit prüfbarer Angaben | Prüffrage „Gibt es offensichtliche sachliche Fehler?" | Energiekennwerte, Baujahre, Flächen und Fristen gegen die Unterlagen halten | 20 |
| Menge im Verhältnis zur eigenen Prüfkapazität | Spam-Richtlinie zu „vielen Seiten", die vor allem fürs Ranking entstehen | Nicht mehr veröffentlichen, als Du selbst gegenlesen kannst | 5 |
| Aktualität und sichtbarer Stand | Prüffrage „Änderst du das Datum von Seiten, damit sie aktuell erscheinen, wenn sich der Inhalt nicht wesentlich geändert hat?" | Sichtbares „Stand: Monat Jahr", und beim Nachziehen wirklich etwas ändern | 5 |
| Suchversprechen erfüllt, kein Doorway-Bau | Spam-Richtlinie „Missbrauch von Brückenseiten" | Keine dreißig Stadtteilseiten mit ausgetauschtem Ortsnamen | 10 |
Die Minutenwerte sind Erfahrungswerte aus meinem Redaktionsablauf, keine Messung. Zusammen rund 80 Minuten je Seite. Das ist der Preis dafür, dass aus einem Entwurf etwas Brauchbares wird, und der Grund, warum die Rechnung „KI spart Zeit" beim Veröffentlichen nur halb aufgeht.
Der schnellste Selbsttest dauert zwei Minuten. Nimm drei aufeinanderfolgende Sätze Deiner Seite, setz sie in Anführungszeichen und gib sie bei Google ein. Kommen Treffer fremder Seiten zurück, hast Du kein KI-Problem, sondern ein Austauschbarkeitsproblem.
Erkennt Google, ob ein Text mit ChatGPT geschrieben wurde?
Google beschreibt seine Erkennung ausdrücklich anders. Zu SpamBrain heißt es im selben Leitfaden, man analysiere „Muster und Signale, um Spaminhalte zu erkennen, egal wie sie erstellt wurden". Gesucht wird also Spam, nicht Maschinensprache. Die frei verfügbaren KI-Detektoren rechnen mit Wahrscheinlichkeiten und schlagen regelmäßig bei sauber geschriebenen menschlichen Texten an.
Damit ist die Erkennungsfrage die falsche Frage. Sie unterstellt einen Trick und lenkt von der Arbeit ab, die tatsächlich anfällt. Ein Text, der Deinen Markt kennt und Deine Fälle erzählt, hält jeder Prüfung stand. Ein Text ohne das fällt auf, ganz ohne Technik.
Bleibt die unbequeme Seite der Rechnung. Die Arbeit verschwindet nicht, sie wandert vom Schreiben ins Prüfen, und beim dritten Text am Nachmittag prüft jeder weniger gründlich als beim ersten. Dagegen hilft eine feste Reihenfolge; genau dafür sind die 50 Workflows im Werkzeugkasten gebaut, jeder mit Prompt, Beispiel und Rechts-Warnung.
Der Prüfaufwand sinkt erst, wenn die Reihenfolge feststeht
Beim ersten Text prüfst Du gründlich, beim vierten überfliegst Du. Dagegen hilft ein Ablauf, der jedes Mal gleich läuft, kein guter Vorsatz. Genau so ist der KI-Werkzeugkasten für Immobilienmakler gebaut: 50 erprobte Workflows in 8 Kapiteln, jeder mit fertigem Copy-Paste-Prompt, ausgefülltem Beispiel, Profi-Tipp und Rechts-Warnung. 76 Seiten, einmalig 129 € statt 197 €, kein Abo.
Die 50 Workflows durchsehen 129 € statt 197 € · Sofort-Download (PDF) · 14 Tage Geld-zurückWoran fällt ein KI-Text auf einer Maklerwebsite durch?
An drei Stellen, und keine hat mit Stil zu tun. Erstens fehlen die Angaben, die nur Du hast: Preise aus abgeschlossenen Fällen, Fristen, Erfahrungen mit Deinem Amtsgericht. Zweitens stimmen Zahlen nicht, weil das Modell Lücken gefüllt hat, statt nachzufragen. Drittens beantwortet die Seite eine Frage, die so niemand stellt, weil sie um ein Keyword gebaut wurde.
- Der Text nennt keine Zahl, oder nur solche, die überall stehen könnten.
- Die Beispiele sind Gattungsbeispiele: „ein Einfamilienhaus in [Stadt]" statt eines Falls mit Baujahr und dem, was schiefging.
- Der Autor taucht nur im Impressum auf, ohne Rolle und ohne Jahre.
Für Objekttexte gilt ein anderer Maßstab. Eine Objektbeschreibung darf mit Standardformulierungen arbeiten, weil sie ein Haus beschreibt und nicht Dich; wie Du sie baust, steht bei den Objektbeschreibungen fürs Exposé. Deine Ratgeberseiten tragen Deinen Namen.
Wie machst Du aus einem KI-Rohtext einen Text, der zählt?
In drei Durchgängen mit je einem Prompt. Der erste streicht jeden Satz, der auf jeder anderen Maklerseite genauso stehen könnte. Der zweite zwingt Deine Zahlen, eine Regel aus Deiner Praxis und Deinen Ton in den Schreibauftrag hinein. Der dritte geht jede Tatsachenbehauptung einzeln durch und fragt, woraus sie belegt ist.
Für den ersten Durchgang habe ich mir eine harte Regel gegeben. Bevor ein Text online geht, streiche ich jeden Satz, der nach dem Entfernen meines Namens auf jeder anderen Maklerwebsite genauso stehen könnte. Bleiben danach weniger als 300 eigene Wörter übrig — eigene Zahl, eigene Regel, eigener Fall —, geht die Seite nicht live, sondern zurück in die Bearbeitung.
Alle drei arbeiten mit ChatGPT, Claude und Gemini. Wie ein Prompt aus Rolle, Aufgabe, Kontext, Format und Ton entsteht, steht bei den ChatGPT-Prompts für Immobilienmakler.
ROLLE Du bist ein strenger Textprüfer für Websites von Immobilienmaklern. Du bewertest ausschließlich, wie austauschbar ein Text ist. KONTEXT - Name und Firma im Text: [Vorname Nachname], [Firma] - Ortsangaben im Text: [Stadt], [Stadtteil], [Region] - Zweck der Seite in einem Satz: [Text] - Der zu prüfende Text: [kompletten Text einfügen] AUFTRAG Entferne gedanklich Name, Firma und alle Ortsangaben. Gehe den Text danach Satz für Satz durch und ordne jeden Satz einer Stufe zu: A = könnte so auf jeder anderen Maklerwebsite stehen B = etwas Eigenes, aber nur behauptet und ohne Beleg C = eine eigene Zahl, eine eigene Regel oder ein eigener Fall FORMAT Erst eine Tabelle mit Nummer, Satzanfang, Stufe und Begründung in zehn Wörtern. Danach drei Zeilen: Wörter gesamt, Wörter der Stufe C, Anteil Stufe A in Prozent. Zum Schluss die fünf A-Sätze, deren Streichung am meisten bringt, je mit einer Rückfrage, welche eigene Angabe sie ersetzen könnte. TON Nüchtern und knapp, wie ein Prüfprotokoll. Kein Lob, kein Fazit, keine Einleitung. REGELN - Ordne im Zweifel nach unten ein. Eine Behauptung ohne Zahl, Datum oder Fall ist Stufe A, auch wenn sie fachlich richtig ist. - Schreibe keinen Satz um und schlage keine Formulierung vor. - Erfinde keine Zahlen und ergänze keine Angaben. Fehlt Dir etwas, frag nach, statt es zu erfinden.
Der zweite Prompt setzt vor dem Schreiben an. Wer erst hinterher Eigenes einbaut, klebt es auf.
ROLLE Du schreibst als erfahrener Immobilienmakler den Entwurf für eine Seite meiner Website, in meinem Namen und ausschließlich aus dem Material, das ich Dir hier gebe. MEIN MATERIAL - Thema und die Frage, die die Seite beantwortet: [Text] - Für wen sie geschrieben ist: [Eigentümer / Käufer / Kollegen] - Drei Zahlen aus meiner Praxis, je mit Herkunft und Zeitraum: [Zahl, woher, wann], dreimal - Eine Regel, die ich selbst aufgestellt habe und begründen kann: [Regel] – [Begründung in einem Satz] - Ein anonymisierter Fall: [was war, was ich tat, wie es ausging] - Zwei Tonproben von mir, wörtlich: [Absatz 1] / [Absatz 2] - Was ich nicht behaupten will: [Liste] AUFTRAG Schreibe [Anzahl] Wörter Entwurf. Jeder Abschnitt enthält mindestens eine meiner Zahlen, meine Regel oder meinen Fall. Abschnitte ohne dieses Material lässt Du weg. FORMAT Fließtext unter Zwischenüberschriften, die als Frage formuliert sind. Unter jeder Überschrift zuerst die Antwort in zwei Sätzen, dann die Begründung. Keine Aufzählung mit mehr als vier Punkten. Am Schluss eine Liste der Stellen, an denen Du unsicher warst. TON Du-Form, kurze Hauptsätze, Satzlänge und Wortwahl aus den Tonproben. Keine Superlative, keine Dreiklänge, keine Emojis, kein Nominalstil. REGELN - Ergänze keine Fakten: keine Marktzahlen, keine Studien, keine Durchschnittswerte, keine Jahreszahlen von Dir. Fehlt Dir Material, frag nach, statt es zu erfinden. - Keine Formulierung, die eine Person nach ihrer Herkunft anspricht oder ausschließt (§ 19 Abs. 2 AGG). - Keine Kundennamen, keine Adressen, keine Objektdaten mit Rückschluss auf eine Person.
Der dritte ersetzt den Kollegen, der nachfragt, woher etwas stammt.
ROLLE Du bist mein Gegenleser und prüfst einen fertigen Websitetext auf Tatsachenbehauptungen. Du bist skeptisch und formulierst nichts um. KONTEXT - Der fertige Text: [kompletten Text einfügen] - Was ich belegen kann, je mit Quelle: [Liste] - Meine echten Qualifikationen und Mitgliedschaften: [Liste] - Meine Tätigkeitsjahre und seit wann: [Angabe] AUFTRAG Zerlege den Text in einzelne Tatsachenbehauptungen, also in jede Aussage, die wahr oder falsch sein kann: Zahlen, Fristen, Gesetzesangaben, Marktaussagen und Aussagen über mich und meine Firma. Meinungen zählen nicht dazu. FORMAT Eine Tabelle mit Nummer, wörtlicher Behauptung, Art, Beleg vorhanden (ja / nein / unklar) und was ich beibringen muss. Danach zwei Listen: 1. Aussagen über meine Person, mein Unternehmen, Qualifikationen, Auszeichnungen oder Mitgliedschaften, die mein Material nicht deckt. Diese Liste steht zuerst und ist vollständig. 2. Zahlen und Gesetzesangaben ohne Quelle. TON Protokoll statt Prosa. Keine Einleitung, kein Fazit, keine Wertung darüber, ob der Text gut ist. REGELN - Prüfe nur gegen mein Material. Dein eigenes Wissen ist kein Beleg. - Belege nichts aus dem Gedächtnis. Fehlt Dir eine Angabe, frag nach, statt sie zu erfinden. - Nenne bei jeder Gesetzesangabe, ob Paragraf, Absatz und Nummer vollständig im Text stehen. - Streiche nichts und formuliere nichts um. - Weise gesondert hin, wenn eine Behauptung eine identifizierbare Person betrifft.
Was passiert wirklich, wenn eine neue Maklerseite online geht?
Erst einmal wenig. Google muss die Seite finden, crawlen und aufnehmen, und danach dauert es, bis sie bei irgendeiner Suchanfrage weit genug vorne steht, dass ein Mensch sie sieht. Im SEO-Leitfaden von Google steht dazu, man solle „einige Wochen warten", bevor man beurteilt, ob eine Änderung gewirkt hat.
Schwache Positionen und eine Abstrafung sehen für Dich zunächst gleich aus, sind aber in zwei Minuten auseinanderzuhalten. Eine Abstrafung steht als Eintrag im Bericht „Manuelle Maßnahmen" der Search Console. Steht dort nichts, hat Dich niemand abgestraft, und die Ursache liegt woanders. Ich schaue vor jeder Veröffentlichung in diesen Bericht, es ist der kürzeste Handgriff im ganzen Ablauf.
Auf maklermethode.de sind alle 24 Seiten der Sitemap aus KI-Entwürfen entstanden, und am 7. September 2026 steht in diesem Bericht kein Eintrag. Wer trotzdem die KI verdächtigt, behandelt ein Altersproblem mit der falschen Medizin. Prüf zuerst, ob die Seite überhaupt indexiert ist, dann, ob sie eine Frage beantwortet, die jemand wirklich stellt.
Welche rechtliche Grenze hat ein KI-Text auf der eigenen Website?
Die schärfste Grenze zieht nicht Google, sondern das Wettbewerbsrecht. § 5 UWG verbietet irreführende geschäftliche Handlungen, und Absatz 2 Nummer 3 erfasst ausdrücklich unwahre Angaben über Befähigung, Status, Zulassung, Mitgliedschaften oder Beziehungen, Auszeichnungen oder Ehrungen des Unternehmers. Genau solche Schmuckstücke setzen Sprachmodelle gern ein.
„Zertifizierter Sachverständiger", „über 1.000 vermittelte Objekte", „Makler des Jahres": Solche Sätze entstehen, wenn ein Modell eine Lücke füllt und niemand gegenliest. Nach § 5 Absatz 1 UWG genügt es, dass die Angabe geeignet ist, jemanden zu einer geschäftlichen Entscheidung zu veranlassen, die er andernfalls nicht getroffen hätte. Vorgehen kann nach § 8 Absatz 3 Nummer 1 UWG jeder Mitbewerber, der Waren oder Dienstleistungen „in nicht unerheblichem Maße und nicht nur gelegentlich vertreibt oder nachfragt". Google verhängt keine Strafe, der Kollege zwei Straßen weiter schon. Das ist keine Rechtsberatung.
Davon getrennt steht die Frage, ob KI-Inhalte gekennzeichnet werden müssen; sie hängt an der Kennzeichnungspflicht nach Artikel 50 der KI-Verordnung und wird dort behandelt. Die Rechnung bleibt einfach: Der Gegenleser-Prompt kostet zehn Minuten, die Abmahnung mehr.
Häufige Fragen
Kann Google meine Website wegen KI-Texten aus dem Index werfen?
Aus dem Index fliegt eine Seite bei einer manuellen Maßnahme oder wenn sie als massenhaft generierter Inhalt eingestuft wird. Beides hängt am Zweck der Seite, nicht am Schreibwerkzeug. Wer zehn Seiten im Monat veröffentlicht, jede gegenliest und mit eigenen Angaben füllt, hat damit nichts zu tun. Wer dreihundert Stadtteilseiten mit getauschtem Ortsnamen ausrollt, schon.
Erkennt Google, ob ein Text von ChatGPT stammt?
Google beschreibt seine Systeme so, dass sie Spam erkennen, „egal wie sie erstellt wurden". Ein Verfahren, das KI-Text als solchen ausweist, hat Google nie behauptet, und die verfügbaren Detektoren liefern unzuverlässige Ergebnisse in beide Richtungen. Praktisch spielt die Frage keine Rolle, weil bewertet wird, was am Ende auf der Seite steht: eigene Angaben, ein nachvollziehbarer Autor, eine beantwortete Frage.
Muss ich KI-Texte auf meiner Maklerwebsite kennzeichnen?
Für gewöhnliche Websitetexte gibt es keine allgemeine Kennzeichnungspflicht. Artikel 50 Absatz 1 der KI-Verordnung richtet sich an den Anbieter des KI-Systems und nicht an Dich als Betreiber; die Einordnung steht auf der Seite zum EU AI Act. Google selbst empfiehlt einen Hinweis dort, wo ein Leser sich fragen würde, wie ein Inhalt entstanden ist. Das ist keine Rechtsberatung.
Wie viele Seiten darf ich pro Monat veröffentlichen, ohne als Spam zu gelten?
Eine Zahl nennt Google nicht, und jede Zahl, die Du im Netz dazu liest, hat sich jemand ausgedacht. Der brauchbare Maßstab ist Deine Prüfkapazität: Veröffentliche nicht mehr Seiten, als Du in derselben Woche gegenlesen und mit eigenen Angaben füllen kannst. Bei mir sind das ein bis zwei, Erfahrungswert und keine Messung.
Meine Seiten ranken trotz guter Texte nicht — liegt das an der KI?
Fast nie. In den ersten Monaten entscheidet vor allem, wie lange es die Domain gibt und wer sie kennt; Google selbst rät, einige Wochen abzuwarten, bevor man eine Änderung beurteilt. Prüf zuerst, ob die Seiten indexiert sind, dann, ob im Bericht über manuelle Maßnahmen ein Eintrag steht, und zuletzt, ob jede Seite eine Frage beantwortet, die jemand stellt.
Auch Exposé, Absage und Nachfass-Mail erfinden mit
Der Gegenleser deckt Deine Website ab. Objekttext, Portal-Inserat, Eigentümer-Anschreiben, Absage und Nachfass-Mail bleiben offen, und für jede falsche Angabe darin haftest Du genauso. Im KI-Werkzeugkasten für Immobilienmakler steht bei allen 50 Workflows, welche Angaben in den Prompt gehören und wo die Rechts-Warnung zu AGG, GEG und DSGVO sitzt. Von einem Makler mit über 25 Jahren Praxis, als Fachliteratur voll als Betriebsausgabe absetzbar.
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